Rückblick: 8. Tag der Landwirtschaft
Vom Miteinander und Mutausbrüchen
Beim 8. Tag der Landwirtschaft in Werlte drehte sich alles um Zwischenmenschliches, Mut zu Veränderung und Kommunikation.
Beim 8. Tag der Landwirtschaft in Werlte drehte sich alles um Zwischenmenschliches, Mut zu Veränderung und Kommunikation.
Initiiert von der VR Agrar
Als Hauptorganisator des 8. Tags der Landwirtschaft begrüßte Sven Foppe Vorstand der VR Agrar die zahlreichen Gäste im Fahrzeugwerk Bernhard Krone in Werlte und stellte den Anwesenden ein abwechslungsreiches Programm in Aussicht.
Mitorganisiert von den Volks- und Raiffeisenbanken im Emsland
Andreas Büter, Vorstand der Raiffeisenbank Ems-Vechte eG sprach als Vertreter der Volks- und Raiffeisenbanken im Emsland, die den Tag der Landwirtschaft mitorganisiert hatten. In seiner Rede ging er auf die Wurzeln der Volks- und Raiffeisenbanken ein, die im Emsland in der Landwirtschaft liegen. So ließen sich die genossenschaftlichen Finanzinstitute in der Region allesamt auf die Initiative mutiger Landwirte zurückführen. Dabei hätten sich diese heute, wenn man sie als genossenschaftliche Gruppe zusammenrechnet, zu einem schlagkräftigen und großen Finanzdienstleister entwickelt.
Das Miteinander als Motor der Betriebsentwicklung
Als soziökonomische Beraterin bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen stellte Wiebke Wennemer das Zusammenspiel zwischenmenschlicher Beziehungen und finanzielle Aspekte heraus, die sowohl bei der Hofübergabe als auch beim gemeinsamen Führen eines landwirtschaftlichen Betriebs in einer Ehe eine große Rolle spielen. Selbst mit einem Landwirt verheiratet, holte Wennemer die Gäste in ihrer Lebenswelt ab und präsentierte humorvoll lebensnahe Beispiele zu ernsten Themen in einem immer schwieriger werdenden Umfeld des landwirtschaftlichen Wirtschaftens und wies auf die verschiedenen Aspekte zwischenmenschlicher Kommunikation hin.
Mutausbruch
Auch Keyspeaker Jakob Lipp spielte in seinem Vortrag „Zwischen Tradition und Transformation. Sprache der Zukunft“ auf die Rolle der Kommunikation an. Er erzählte kleine Geschichten, um seine Botschaft von der Transformation zu vermitteln. Der Bayer vom Chiemsee legte den Schwerpunkt in seinem Vortrag ebenfalls auf Zwischenmenschliches und wusste den Landwirten Auftrieb für Veränderung zu geben, indem er die Vorzüge des Lands als Lebensraum und Arbeitsplatz herauskehrte. So gab er den Gästen mit auf den Weg, öfters einen Mutausbruch zu haben.
Reger Austausch
Im Anschluss an die Vorträge nutzten die Gäste die Zeit, um Fragen zu stellen und kamen so mit den Speakern in einen regen Austausch.
Mit einem leckeren Imbiss und guten Gesprächen endete der 8. Tag der Landwirtschaft. Wir freuen uns schon jetzt, auch im nächsten Jahr wieder zahlreiche Gäste begrüßen zu dürfen.